Lesung in Trimmis 13. November 2009
Lesung im Unterricht
Letzte Woche wurde ich angefragt ob ich eine Lesung aus meinem Buch bei einer Schulklasse halten würde, die im Unterricht gerade das Thema Drogen und Abhängigkeit behandelten.
Spontan sagte ich zu und landete am Freitagmorgen im Schulzimmer der 2. Sekundarklasse in Trimmis. Es war für mich eine neue Situation. Bis jetzt hatte ich noch nicht die Gelegenheit mit Jugendlichen in dieser Art über mein Buch zu sprechen. Nach dem ich den Schülern einige Stellen aus dem Buches vorgelesen habe, hatten sie viele Fragen.
Es war spannend zu wissen, wie sich die Jugendlichen für das Problem Drogen interessierten und das Ganze hinterfragten.
Der Morgen entwickelte sich zu einer gemütlichen Gesprächsrunde. Da wegen der Schweinegrippe viele zu Hause blieben hatten sich die Klassen zusammengeschlossen.
Die zweit und dritt Sekundarschüler stellten mir einige Fragen zum Thema Morphium und den Wirkungen der Schmerzmittel im Spital und wollten diese unbedingt beantwortert haben. Es war gar nicht so einfach den Schülern die Fragen sachlich zu beantworten, doch ich gab mein Bestes. Es ist schwer dazu zu stehen, dass Morphium eigentlich etwas Tolles ist und ihnen gleichzeitig zu sagen, sie sollen unbedingt die Finger davon lassen.
Am Schluss des Anlasses hatten die Schüler die Gelegenheit das Buch zu kaufen und es erstaunte mich, dass die Jungs unbedingt eines wollten. Ich dachte immer die Mädchen seien eher die Leseratten … Die Zeit verging im Schnellzugstempo und so merkte ich kaum, dass längst eine Doppelstunde vorbei war. Schade musste ich mich nach so kurzer Zeit verabschieden. Da auch ich noch zur Schule gehe, wollte ich meine eigenen Unterrichtstunden nicht versäumen …
Ich bin froh, dass mein Buch Anlass dazu gibt über Drogen und deren Abhängigkeit zu diskutieren. Mir hat es grossen Spass gemacht, mich mit den SchülerInnen zu unterhalten. Und ich würde das gerne weitermachen, sofern es mir die Zeit erlaubt.